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Heute beginnt die Zeichnungsfrist für die Ausgabe von H-Kennzeichen für Kraftfahrzeuge nach dem neuen EU-Recht. Damit wird endlich eine Vereinheitlichung der in den verschiedenen Mitgliedsländern unterschiedlichen Regelungen für Historische Fahrzeuge erreicht. Allerdings ist die neue Regelung auch mit einem gewissen bürokratischen Aufwand verbunden. Dafür erhalten aber alle Fahrzeuge nach der neuen Regelung eine Ausnahme von der in Deutschland umstrittenen Plakettenregelung für Umweltzonen.
Während in den Niederlanden bereits 25 Jahre alte Fahrzeuge zu den Oldtimern zählen, musste man in Deutschland 30 Jahre warten. Eine Gruppe internationaler Verkehrsexperten hat sich unter der Leitung des Franzosen Martin Chassis auf eine einheitliche Vorgehensweise für alle Mitgliedsstaaten geeinigt. Die EU- Verkehrsminister haben diesen Vorschlag abgesegnet, sodass er zum 1. Oktober 2011 in Kraft treten kann.
Das neue Modell sieht eine Zwei-Stufen-Regelung vor und betrifft alle Fahrzeuge mit einem Alter von mindestens 20 Jahren. In der ersten Stufe werden die Fahrzeuge von der Plakettenverordnung befreit und dürfen dann die Umweltzonen in Deutschland befahren. In der zweiten Stufe (ab 25 Jahre) bekommen die Fahrzeuge dann auch die üblichen Steuervergünstigungen.
Um an das neue Kennzeichen zu gelangen, muss der Halter zunächst einen formlosen Antrag an einen zugelassenen Sachverständigen für Historische Fahrzeuge stellen. Dieser Antrag kann frühestens ein halbes Jahr vor dem 20. Jahrestag der Erstzulassung gestellt werden (Beginn der Zeichnungsfrist). Neben den Fahrzeugdaten (Kopie Zulassungsbescheinigung Teil I) ist eine beglaubigte Angabe zur jährlichen Fahrleistung erforderlich. Dabei darf das Fahrzeug nicht mehr als 20.000 km pro Jahr gelaufen haben, d.h. bei 20jährigen Fahrzeugen dürfen max. 400.000 km auf dem Tachometer angezeigt werden. Die Fahrleistung ist durch Rechnungen o.ä. nachzuweisen. Neben dem Antrag muss das Fahrzeug dem Anforderungskatalog für die Begutachtung von Oldtimern entsprechen.
Begutachtung und Änderung der Papiere sollen pro Fahrzeug europaweit einheitlich 255€ kosten. Bei Sammelmeldung von mindestens 10 Fahrzeugen können die Kosten auf 200€ pro Fahrzeug reduziert werden.
Für die User von Hobby600.de kann solch eine Sammelmeldung z.B. in Verbindung mit dem Treffen in Bad Sooden-Allendorf vom 02.-05.06.11 organisiert werden. Bei Interesse bitte Mail an
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– das neue Kennzeichen gilt dann aber auch erst ab dem 1. Oktober 2011
Nachsatz: Da einige User es schon gemerkt haben: Dies war natürlich der Aprilscherz 2011 ! Ich hoffe, es hat Spaß gemacht. Ich habe mich auf jeden Fall gewundert, wieviele ernst gemeinte Anfragen kamen. |
Kommentare
Es grüßt Manfred
ich glaube das ist wohl ein April-scherz.den soeine endscheidun traue ich disen menschen garnicht zu .den das währe fiel zu schön um wahr zusein.gruß Opa Afton
passend zu unserem Saisonstart kommt diese Meldung. Da kommen wir doch auch zum Kaffee nach Recklinghausen.
Grinsende Grüße Dirk
das sind ja wirklich sehr schöne Nachrichten. Da ich Wirt bin und vom 1.- 5.06 Veranstaltungen habe kann ich leider nicht zu dem Treffen kommen. Ich würde aber gerne bei der Sammeleinreichu ng für das Oldtimer Kennzeichen mitmachen! Ist das Möglich? Vielen Dank für Deine Mühe im Voraus. Dragi.
Es grüßt ebenso grinsend Jackie
Das sind doch großartige Nachrichten. Für viele Fahrzeuge erlischt damit die Begrenzung für die Umweltzone (die ja auch schon für Aufregung gesorgt hatte) und mein Fahrzeug ist seit 26 Jahren zugelassen. Ich freue mich sehr darüber. Allerdings frage ich mich, ob man die Sammelmeldung vielleicht etwas früher zu Stande bringen könnte? Ich weiß noch nicht genau, ob ich Anfang Juni zum Treffen kommen kann. Wo bekommt man denn eigentlich die beglaubigte Angabe zur Fahrleistung her? Von der Dekra?
Mit freundlichen Grüßen, Jens.
Grübel ... Wolfgang